From Berlin to the Costa Blanca: Julian Roberts’ Journey Through Cycling Culture

Sometimes the best conversations start with a simple coffee. We sat down with Julian Roberts — rider, creator, storyteller, and the mind behind Pedaling Through Life and Label Collective — to talk about bikes, place, community, and what it really means to build a life around two wheels. Julian has lived and ridden across Europe, shaped his work through the landscapes he calls home, and crafted a perspective on cycling that blends creativity, honesty and a deep appreciation for the people who share the road.
Here’s what happened when we asked him to slow down for a moment and tell us his story.

Kurzer Opener: Leicht gefragt, aber vielleicht schwer zu beantworten – wer ist Julian bzw. „PedalingThroughLife“ eigentlich?

Ganz ehrlich? Ich bin einfach ein ganz normaler Typ, der es liebt, Rad zu fahren und die Dinge verfolgt, auf die er Lust hat. „Unkompliziert“ trifft es wohl am besten. Diese Einstellung zieht sich durch alles, was ich bisher gemacht habe. Ein gutes Beispiel: Ich habe mein Leben in Berlin hinter mir gelassen, nachdem ich eine Woche mit meinem Vater zu seinem Geburtstag in Girona war. Ich kam dort an, habe mich in den Ort verliebt und bin nur noch einmal kurz zurück nach Berlin, um meine Sachen einzupacken. Wenn das Leben mir etwas bietet, greife ich zu und schaue, wo es mich hinführt. Genau so ist auch „Pedaling Through Life“ entstanden.

Du hast in verschiedenen europäischen Städten gelebt und bist dort Rad gefahren – von Berlin über Amsterdam bis Mallorca und jetzt Alicante. Wie hat jeder dieser Orte deinen Blick auf das Radfahren und deinen eigenen Weg geprägt?

In meiner Bio steht immer der Slogan „Riding great stories since 1989“ – und ich finde, das bringt meine Erfahrung perfekt auf den Punkt. Das Leben ist letztlich eine einzige große Erzählung, und jede dieser Städte war ein ganz eigenes Kapitel.

Berlin hat mir gezeigt, was Biss und urbane Energie bedeuten. Dort hat eigentlich alles angefangen. Mein Kumpel Mitch hat mich damals erst auf die Idee gebracht, mir beim Radfahren eine Kamera auf den Rücken zu schnallen.

Amsterdam war kein Vollzeit-Zuhause für mich – meine Partnerin pendelte zwischen dort und Spanien –, aber es hat meinen Blick auf die Nützlichkeit des Radfahrens verändert. Es hat mir gezeigt, dass das Fahrrad ein Werkzeug fürs Leben ist, nicht nur ein Sportgerät. Ich hatte so viel Spaß dabei, einfach auf meinem Omafiets (dem typischen Hollandrad) herumzugurken, die Fähre zu nehmen, Cafés zu entdecken, den Wocheneinkauf mit dem Gepäckträger zu erledigen und dieses Chaos zu navigieren, das dort einfach funktioniert.

Mallorca hat mir gezeigt, wie viel Frieden das Inselleben bringen kann, während sich die Region Alicante wie der Ort anfühlt, an dem alles zusammenläuft. Wir sind hierher in die Berge oberhalb von Calpe gezogen und haben ein Haus gekauft, weil es sich wie das „perfekte Dazwischen“ anfühlte. Du kannst fast das ganze Jahr über in kurzen Hosen fahren – wenn du mutig genug bist! Es hat auch meine Arbeit auf ein ganz neues Level gehoben. Als Fotograf und Videograf mit einer eigenen Radbekleidungsmarke kann ich hier das ganze Jahr über shooten und habe eine riesige Auswahl an Landschaften – von den Bergen im Hinterland und Pässen bis hin zur Küste für das pure Costa-Blanca-Feeling. Das Wichtigste, was ich hier gelernt habe, ist Balance – und dass weniger oft mehr ist.

Auf deinem Substack „Pedaling Through Life“ schreibst du über Themen, die dir am Herzen liegen. Welche Kernideen stecken dahinter und warum beschäftigen sie dich gerade jetzt so sehr?

Ehrlich gesagt schreibe ich einfach über das, was mir gerade durch den Kopf geht. Oft sind das Reflexionen über Erlebnisse aus meinem Alltag oder Gespräche mit Freunden, die irgendetwas in mir ausgelöst haben. Im Kern geht es mir um Authentizität – um einen Ort, an dem man einfach man selbst sein kann und sich über ein anderes Medium mitteilt. Ich liebe die Fotografie, aber manchmal ist es anstrengend, immer das passende Bild zu den Gedanken finden zu müssen. Manchmal will ich einfach alles aufschreiben, was mir im Kopf herumschwirrt, und dafür gibt es nicht immer ein Foto.

Wann wurde dir zum ersten Mal klar, dass Radfahren für dich nicht nur Sport oder ein Weg zur Arbeit ist, sondern ein Teil deiner Identität? Gab es da einen bestimmten Wendepunkt?

Oh, das geht bis in meine Kindheit zurück. Mein Opa war Radsportler, mein Vater ist Cross-Rennen gefahren. Ich würde nicht sagen, dass es mir aufgezwungen wurde, aber ich wurde definitiv davon geprägt. So sehr, dass ich im örtlichen Radsportverein angefangen habe, der gleichzeitig ein Nachwuchskader war – kurz nachdem mein Opa mir ein gelb-blaues Peugeot-Rad gekauft hatte Ich bin bis in meine späten Teenagerjahre Rennen gefahren, in verschiedenen Disziplinen von Straße bis MTB, für mein Land und letztlich vor allem für mich selbst. Das Radfahren war schon immer da und ist einfach ein Teil von mir.

Mit deinem Brand „Label Collective“ bringst du Style, Community und den Vibe deiner Wahlheimat zusammen. Wie kam es zur Gründung und was bedeutet dir das Label persönlich?

Als die Branche vor kurzem Kopf stand, hat es mich voll erwischt. Ich hatte meine eigene kleine Marketingagentur für Bike-Brands, und wie das so ist: Externe Dienstleister fliegen als Erstes raus. Aber ich wollte schon immer was Eigenes machen. Da ich plötzlich keine anderen Bekleidungsmarken mehr unter Vertrag hatte, aber genau wusste, wie man mit den Fabriken arbeitet, war der Moment gekommen. Meine Partnerin meinte nur: ‚Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.‘ Das ist eh mein Motto. Man muss die Dinge angehen. Wenn es schiefgeht – dann ist es eben so. Dann lernt man daraus und rappelt sich wieder auf.

Für mich ist Label Collective nicht nur ein Anhängsel, sondern das Herzstück meiner Arbeit. Ich wollte nachhaltige Radbekleidung zu fairen Preisen schaffen. Die Message: Radsport ist für alle da und es geht um die richtige Balance. Wenn mir Leute Fotos schicken, wie sie grinsend in unseren Kits unterwegs sind, weiß ich genau, warum ich das alles mache.


Inwiefern prägt dein Revier – die Berge, die Trails, das Wetter – wie du fährst und was du anziehst?

Ich wohne direkt am Fuß des Coll de Rates – hier gibt’s eigentlich nur hoch oder runter. Unter 1.500 Höhenmetern komme ich selten nach Hause; selbst die ‚flachen‘ Runden haben noch 500 Höhenmeter auf der Uhr. Für das Training und Intervalle ist das natürlich genial. Und auf einer 5-Stunden-Runde begegnen mir oft mehr Profis als Autos. Wenn Tadej Pogačar und seine Jungs die lokalen KOMs halten, weißt du, dass du im richtigen Revier bist.

Das Material muss das natürlich mitmachen. Ich fahre die Hunt Aerodynamicist 44/46 – der perfekte Allrounder, leicht genug für die Berge, aber trotzdem schnell. Mit 55er-Felgen hat mich der Wind hier oben früher teilweise fast von der Straße geweht.

Thema Klamotten: Entgegen aller Klischees fahre ich hier im Winter oft komplett eingepackt. Als Touri ist Spanien heiß, aber wenn du hier lebst, fühlen sich 12 Grad an wie 5. Es gibt hier den Spruch: ‚Kaltes Land, heiße Sonne.‘ Layering it hier im Herbst und Winter das A und O. Wenn man wie ich lange Zone-2-Einheiten von 5 bis 6 Stunden fährt, muss das Outfit extrem flexibel sein. Ein typisches Beispiel: Ich starte ich bei 11 Grad und lande mittags bei 20. Wie extrem das hier schwankt, merke ich heute besonders: Ich sitze gerade im Café, draußen sind es 11 Grad bei Sturm – ohne Pulli und Daunenjacke wäre ich nicht mal unbeschadet vom Auto bis zur Tür gekommen.

Was treibt dich an: Performance, Abenteuer oder die Community – oder etwas ganz anderes? Und wie kriegst du das alles unter einen Hut?

Eigentlich ist die Antwort simpel, aber wer mich kennt, weiß: Wenn ich erst einmal anfange, komme ich leicht ins Plaudern und verliere mich gerne in den Details! Aber im Grunde lässt sich mein Antrieb als ein großes Gesamtbild beschreiben. Für mich stehen Performance, Entdeckergeist, Kreativität und Community nicht isoliert nebeneinander. Sie entspringen alle derselben Wurzel, demselben Grundgedanken: dem leidenschaftlichen Ausloten dessen, was eigentlich möglich ist.

Beim Training war es so: Ich wollte stärker werden. Erst hieß es: ‚Schaffe ich 4 Watt pro Kilo?‘ Als ich das hatte: ‚Gehen auch 5?‘ Ich lote einfach gerne meine Grenzen aus.

Das gilt für alles – ob ich wissen will, wo dieser eine Weg hinführt, oder ob wir beim Shooting eine völlig verrückte Perspektive ausprobieren. Sogar bei der Community: Ich stelle lieber Fragen, statt den Leuten ungefragt Ratschläge zu geben (wir wissen ja alle, wie sehr wir Radfahrer das ‚lieben‘...).
Und zur Balance: Für mich gibt es keine Trennung zwischen Arbeit und Sport. Das ist eine Einheit. Es ist mein Leben."

Beschreibe eine Fahrt – egal ob lange her oder erst kürzlich –, die etwas in dir verändert hat. Etwas, das physisch hart oder emotional tiefgreifend war oder deine Sichtweise verändert hat.

Schnall dich an – das wird persönlich und ehrlich. Es gab einen Moment auf dem Rad, der mein Leben wirklich verändert hat. Damals bin ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit gependelt. Es hielt mich fit, und die Strecke war machbar.

Ich war gerade erst aus Australien zurück nach Großbritannien gezogen und konnte mir schlicht kein Auto leisten. Finanziell und mental war es eine schwierige Zeit. Ich arbeitete in zwei Jobs und brannte langsam an beiden Enden aus. Mit Mitte zwanzig lebte ich wieder bei meinen Eltern im Gästezimmer, und in meinem Kopf herrschte ein ziemliches Chaos.

Eines Tages auf dem Heimweg hielt ich außerhalb von Coventry in einer Haltebucht an. Und plötzlich musste ich einfach weinen. Ich konnte nicht mehr aufhören. In diesem Moment wurde mir zum ersten Mal wirklich klar, wie schlecht es mir ging. Noch dort rief ich meinen Vater an und sagte ihm, dass ich Hilfe brauche und zum Arzt gehen muss. Und genau das habe ich dann auch getan.

Dieser Moment auf dem Rad hat vieles verändert. Er hat mir geholfen, ehrlich zu mir selbst zu sein und zu akzeptieren, dass ich nicht immer alles allein schaffen muss – auch wenn ich von Natur aus ziemlich stur bin. Seitdem sehe ich das Radfahren anders. Für mich ist das Rad eine Art Werkzeug: etwas, das helfen kann, Klarheit zu finden und wieder Orientierung zu bekommen. Aber es ist keine Lösung. Diese Erkenntnis habe ich mit der Zeit auch auf andere Bereiche meines Lebens übertragen. Ich erzähle diese Geschichte nicht, um Mitleid zu bekommen, sondern in der Hoffnung, dass sie vielleicht irgendwann jemandem hilft, der das hier liest.


Du hast die europäische Radsportkultur aus vielen Blickwinkeln gesehen. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten fallen dir zwischen der Szene im Norden, wie in Amsterdam, und der im Süden, rund um Mallorca oder Alicante, auf?

Ich bin der Meinung, dass die Radszenen im Kern sehr ähnlich sind. Überall in Europa ist das Radfahren Teil eines sozialen Rituals: der Kaffee danach, die Gespräche, die gemeinsame Leidenschaft – und ein tief verwurzelter kultureller Respekt vor dem Fahrrad. Der Unterschied liegt eher in der Prägung durch die Umgebung. Im Norden, etwa in Amsterdam, ist das Radfahren zunächst eine Notwendigkeit, bevor es zur Leidenschaft wird. Es ist ein demokratisches Allwetter-Verkehrsmittel für den Alltag – bis man dann die glänzenden Rennräder entdeckt. Im Süden dagegen, zum Beispiel hier in der Provinz Alicante, fehlt diese tägliche Notwendigkeit. Das milde Klima macht das Rad sofort zu etwas anderem: zu einem Werkzeug für Performance, Training und Lifestyle. Aber das ist natürlich nur meine Perspektive. Im Grunde findet man all diese Facetten überall auf der Welt.

Am Ende ist es dieselbe Leidenschaft – nur mit unterschiedlichen Ausdrucksformen. Die eine legt den Fokus auf Effizienz und Alltagstauglichkeit, die andere auf sportlichen Anspruch. Hier in Spanien sagt jedenfalls kaum jemand: „Ich fahre heute mit dem Rad zur Arbeit.“ Noch immer dominiert das Auto.

Welche Rolle spielen Equipment, Bekleidung und Design in deiner Vision vom Radsport? Bei Label Collective fährst du nicht nur – du erschaffst auch. Wie gehst du an einen Design-Entwurf heran: Was ist nicht verhandelbar?

Unsere Ausrüstung prägt, wie sich das Radfahren anfühlt. Wenn alles richtig sitzt, denkst du nicht mehr darüber nach – und kannst dich ganz auf die Fahrt konzentrieren. Genau das ist für mich die Aufgabe guter Bekleidung: Sie unterstützt dich, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gutes Design sorgt dafür, dass du öfter vor die Tür gehst – und dass du dich auch dann noch wohlfühlst, wenn die Fahrt länger oder unvorhersehbar wird. Wir bewegen uns dabei bewusst zwischen Verspieltheit und Minimalismus.

Bei Label Collective betrachten wir jedes Produkt als etwas, das Menschen im Alltag wirklich tragen und nutzen. Der Entwurf beginnt deshalb immer mit der Funktion. Das Material muss atmungsaktiv sein, schnell trocknen und jede Bewegung mitmachen. Die Passform muss sich natürlich anfühlen, wenn du an den Lenker greifst oder aus dem Sattel gehst. Und die Taschen müssen an der richtigen Stelle sitzen. Diese Dinge stehen nicht zur Debatte.

Erst danach kommt das Gefühl: Farben, Texturen und kleine Details, die dafür sorgen, dass du das Teil am nächsten Tag wieder anziehen willst. Wir suchen die Balance zwischen Performance und Alltagstauglichkeit. Nichts Lautes. Nichts Übertriebenes. Einfach Kleidung, die Menschen dazu ermutigt, öfter aufs Rad zu steigen – und sich dabei wohlzufühlen. Unsere Community spielt dabei eine große Rolle. Ihr Feedback fließt direkt in neue Designs und Weiterentwicklungen ein.

Die Grundprinzipien bleiben jedoch immer gleich: Komfort. Ehrliche Performance. Recycelte Materialien. Und eine Designsprache, die widerspiegelt, warum wir überhaupt aufs Rad steigen.


Wenn du an die Community denkst – Mitstreiter, lokale Szenen, Events – was fehlt deiner Meinung nach in der aktuellen Landschaft? Und was würdest du gerne aufbauen oder verändern?

Schwierige Frage, weil ich wahrscheinlich nicht alles sehe, was gerade passiert. Aber nach dem, was ich wahrnehme, gibt es im Radsport unglaublich viel Leidenschaft. Gleichzeitig wirkt die Community oft in Gruppen gespalten. Häufig heißt es: „Die schnellen Fahrer hierhin” und „die Anfänger dorthin”. Leute, die optisch genau ins Raster passen, fühlen sich willkommen, andere weniger. Und viele Szenen belohnen immer noch Performance und Auftreten mehr als die reine Freude am Radfahren.

Was ich am meisten vermisse, ist ein Raum, in dem Menschen einfach so kommen können, wie sie sind. Wo nicht entscheidend ist, welches Kit du trägst oder wie schnell du fährst. Das erinnert mich an meinen alten Club in Großbritannien: das Gorilla Coffee Café. Dort hat sich niemand für Marken interessiert. Wir sind einfach zusammen Rad gefahren, danach zurück ins Café und haben bis spät in die Nacht zusammengesessen und über alles Mögliche gesprochen. Wenn ich mir heute ihr Instagram anschaue, scheint es immer noch genau so zu sein – und das finde ich einfach toll.

Was außerdem oft fehlt, ist ein Umfeld, in dem sich mehr Frauen wohlfühlen, an Gruppenfahrten teilzunehmen. Ein Ort, an dem Anfänger keine Hemmungen haben, Fragen zu stellen, und an dem man auch über Schwierigkeiten sprechen kann, ohne bewertet zu werden. In neun von zehn Fällen, wenn ich mich hier einer Ausfahrt anschließe, fahren wir vom Start weg einen 32er-Schnitt. Das ist leider ein ziemlich hartnäckiges Problem in unserem Sport.

Und was Veränderung angeht: Ich möchte einfach meinen Teil dazu beitragen, dass sich Menschen willkommen fühlen. Genau das wollte ich schon immer fördern – und ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Wenn du jemanden auf eine Fahrt einladen würdest, um dieser Person die Quintessenz deiner Welt zu zeigen – wohin würdest du ihn mitnehmen und warum? Was soll er dabei fühlen?

Ich glaube, meine Fahrten ähneln den ‚Café Rides‘ von Matt Stephens auf Sigma Sports. Ich würde sie auf meine Standard-Café-Runde mitnehmen: Sie schlängelt sich durch Orangenhaine und führt über einen genialen Anstieg – einer, der dich testet, aber nicht zerstört –, bevor wir im Radsport-Café direkt gegenüber von meinem Haus landen. Und das Gefühl: Ich möchte einfach, dass die Fahrten Spaß machen. Ein Ort, an dem wir wir selbst sein können, uns locker machen und auch mal albern sind. Radfahren geht schließlich um Freude und darum, dass wir uns gut fühlen.



Welchen Rat würdest du deinem jüngeren Ich geben, das gerade in Europa mit dem Radfahren anfängt und davon träumt, etwas aufzubauen? Was wünschst du dir, hättest du damals schon gewusst?

Viele würden wahrscheinlich zurückblicken und sagen: Ich wünschte, ich hätte dies oder jenes früher gewusst. Aber ganz ehrlich: Ich wäre heute nicht der Mensch, der ich bin, wenn ich irgendetwas daran ändern würde. Ich würde nichts anders machen. Der einzige Rat, den ich meinem jüngeren Ich geben würde, ist ganz simpel: Vertrau dem Prozess.

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