Bässe, Staub und Carbon: Das Hearthouse Racing Mid-Season Update

Erinnerst du dich an das Knistern in der Luft zu Saisonbeginn? Dieses rohe, ungefilterte Gefühl, irgendwo zwischen einer verrauchten Lagerhallen-Party der frühen Neunziger und dem laserfokussierten Herzschlag fünf Sekunden vor dem Startschuss? Hearthouse Racing ist im Frühjahr angetreten, um die deutsche Radsportszene nicht nur aufzumischen, sondern ihr einen völlig neuen, elektrisierenden Rhythmus zu verpassen. Jetzt, mitten im Sommer, steht fest: Die Crew aus Düsseldorf hat nicht zu viel versprochen. Sie hat geliefert. Mit brennenden Waden, Staub im Gesicht und einem Takt, der im Peloton das Tempo diktiert. Denn für dieses Team ist jedes Rennen eine Party – und der Bass dröhnt aktuell verdammt laut.

Auf der Straße gleicht die bisherige Saison einer unermüdlichen Dauerschleife aus Adrenalin und Höchstgeschwindigkeit. Unglaubliche 42 nationale Renneinsätze haben die Fahrer bereits in den Beinen. Auf den traditionsreichen, schnellen Kriterien in Nordrhein-Westfalen sind sie längst eine feste Konstante und ein unübersehbarer, stylischer Farbtupfer im rasenden Feld.
Wenn sich die Kurven eng zuziehen und das Tempo die 50-km/h-Marke knackt, vertrauen die Jungs auf ihre schärfsten Waffen gegen den Luftwiderstand: die kompromisslosen HUNT Aerodynamicist 54/58 Laufradsätze. Diese Schmuckstücke schneiden durch den Wind wie eine messerscharfe Synthesizer-Spur durch einen satten Track und halten die Spur genau dann, wenn echtes Vertrauen in das Material über Sieg oder Sturz entscheidet. Dass dieses Vertrauen absolut gerechtfertigt ist, bewies Robin Sengstock bei den legendären Cologne Classics. In einem international hochkarätig besetzten, pfeilschnellen Elitefeld sprintete er inmitten der absoluten Spitzenklasse auf das Podium und sicherte sich einen unfassbar starken dritten Platz. Es war der perfekte Beweis für die Hearthouse-Philosophie: Ästhetik trifft auf rohe Wattgewalt.

Und der Erfolgshunger im Zeitfahranzug ist noch lange nicht gestillt. Gleich zwei Titel bei den Landesverbandsmeisterschaften durfte das Team in dieser Saison schon bejubeln – zwei goldene Momente, die zeigen, dass tiefe Freundschaft und harte, strukturierte Arbeit das perfekte Fundament bilden. Auch im ultimativen Kampf gegen die Uhr schlug das Pendel weit nach oben aus: Bei der Landesverbandsmeisterschaft im Zeitfahren in NRW drückte die Mannschaft die Wattwerte tief in den roten Bereich und belohnte sich mit einem hervorragenden fünften Platz. Hier kam eine fliegende Science-Fiction-Kombination auf den Asphalt, bei der das HUNT DISC Hinterrad mit dem Aerodynamicist 54 Vorderrad verschmolz und den Wind zur absoluten Nebensache machte. Insgesamt drei Podiumsätze im Elitefeld der Straße untermauern, dass Hearthouse Racing die Kurve von der coolen Untergrund-Crew zur sportlichen Instanz meisterhaft genommen hat.

Doch wer sagt eigentlich, dass eine gute Party nur auf feinstem Teer stattfindet? Wenn der Asphalt aufhört und der Staub die Sicht vernebelt, schaltet das Team erst recht in den Tunnelmodus. Ganze zehn Mal standen die Fahrer bereits bei namhaften nationalen und internationalen Gravel-Rennen an der Startlinie. Die Reise führte sie von den sonnenüberfluteten, rauen Pisten von Santa Vall in Girona über das tückische Terrain in Turnhout und Houffalize in Belgien bis hin zum schnellen Marly Gravel in den Niederlanden und dem malerischen, aber gnadenlosen Wörthersee in Österreich. Auf diesem unberechenbaren Untergrund fressen die HUNT 40 Limitless Gravel und die HUNT 40 Gravel Race Laufräder die Vibrationen förmlich auf und bieten genau die Millisekunde an Präzision und Grip, die es braucht, wenn der Untergrund wegbricht. Im nationalen Gravel-Bereich hat sich Hearthouse damit eine massive Präsenz erarbeitet. Felix Dierking befindet sich aktuell in absoluter Bestform und lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er seinen Gesamtsieg in der German Gravel League verteidigen wird – untermauert von zwei grandiosen zweiten Plätzen in den bisherigen Läufen.

Flankiert wird diese Dominanz von Noah Balgenorth, der beim traditionsreichen GravelKap in Zwenkau mit einem furiosen zweiten Platz ein weiteres dickes Ausrufezeichen setzte.
Dass dieser ganz spezielle Hearthouse-Rhythmus auch auf internationalem Parkett zündet, bewies Max Oertzen beim UCI Gravelrennen in Turnhout. In der hochkarätigen Profi-Kategorie, umringt von abgebrühten Berufsradsportlern, behielt Max einen kühlen Kopf. Getragen von der absoluten Zuverlässigkeit seiner HUNT 40 Gravel Race Wheels pulverisierte er die Konkurrenz reihenweise und fuhr auf einen sensationellen 22. Platz vor – ein Ergebnis, das zahlreiche Profis blass aussehen ließ. Hearthouse Racing versteckt sich vor niemandem.

Sie sind nicht gekommen, um am Rand zu stehen und zuzuschauen. Sie sind hier, um den Ton anzugeben, die Startlisten zu elektrisieren und Grenzen zu verschieben, ganz egal, ob auf Asphalt oder im tiefsten Schotter. Die Saison ist noch lang, die Batterien sind voll geladen und der nächste Drop steht kurz bevor.

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