Wir hatten die Gelegenheit, mit Paul zusammenzusitzen und tiefer in das einzutauchen, was Dresden für Radfahrer so besonders macht.
Paul, du bist in der Rad- und Laufszene über Dresden hinaus ein bekanntes Gesicht. Kannst du dich kurz in drei Sätzen beschreiben?
Hallo, ich bin Paul – 36 Jahre jung, stolzer Vater und seit langem in Dresden zu Hause. Wenn ich nicht in der Pharmaindustrie arbeite, findet man mich auf zwei Rädern, auf der Suche nach Abenteuern auf der Straße, auf Schotter und Trails. Radfahren ist für mich nicht nur ein Sport, sondern eine Lebenseinstellung, eine Quelle des Ausgleichs und eine Möglichkeit, sich mit einer großartigen Community zu verbinden.
Was macht Dresden für dich zu einem besonderen Ort, besonders für das Radfahren?
Dresden ist ein Paradies für Radfahrer! Egal, ob man schnelle Straßenabschnitte, knackige Schotterpisten oder tiefe Waldwege sucht, die Vielfalt der Routen ist unglaublich. Darüber hinaus ist die lokale Radsport-Community stark – man kennt immer jemanden, der die besten Touren empfehlen, bei der Ausrüstung helfen oder einfach mit auf eine unvergessliche Fahrt kommen kann.
Wie bist du zum Radfahren gekommen und wie lange fährst du schon?
Alles begann mit einem wilden, selbstgebauten Fixie – einem leuchtenden, bunten Rahmen mit einem lächerlich schmalen Lenker. Von dort aus tauchte ich ins Mountainbiken ein, riss die Trails der Dresdner Heide auf, bevor ich zum Rennradfahren wechselte. Da setzte die Sucht richtig ein! Fixie-Rennen zogen mich in die Wettkampfszene, und ehe ich mich versah, stand ich bei MTB-Marathons und Straßenrennen am Start. Heutzutage habe ich die ernsthaften Rennambitionen hinter mir gelassen und fahre nur noch aus purer Freude – die perfekte Balance zum Leben.